Handchirurgie

Ebenso wie im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie verbindet sich bei der Handchirurgie die detaillierte Kenntnis der anatomischen Strukturen mit dem handwerklichen operativem Geschick. An der Hand finden sich ein perfektes Zusammenspiel der anatomischen Strukturen von Nerven, Gefäßen, Sehnen, Bändern und Gelenken, die uns komplexeste Greiffunktionen als auch kraftvolles Zupacken ermöglich.

Oft erkennen wir erst bei Einschränkungen durch Erkrankungen und Beschwerden, wie sehr wir auf die bisher als selbstverständlich wahrgenommene Funktionsfähigkeit der Hand angewiesen sind.

Gerne wollen wir Ihnen bei der Behandlung Ihrer Beschwerden mit jahrzehntelanger Erfahrung aus mehreren tausend handchirurgischen Eingriffen helfen.

Warum kommt es zur Rhizarthrose?

Verschleiß des Daumensattelgelenks

Der häufigste Verschleiß an der Hand ist der des Daumensattelgelenkes. Am Zusammentreffen des ersten Mittelhandknochens mit dem großen Vieleckbein kann es in Folge von Unfällen, aber insbesondere im Alter zu schmerzhaften Verschleißerscheinungen kommen. Diese können nicht primär geheilt werden, aber eine nichtoperative Behandlung kann zunächst bei mäßiger Ausprägung die Beschwerden lindern. Kommt es jedoch zum verstärkten Gelenkverschleiß ist unter Umständen eine Operation indiziert.

Neben dem Ersatz des Daumensattelgelenkes durch ein künstliches Gelenk, welches bei bestimmten Indikationen zum Einsatz kommen kann, steht als bewährte Methode die sogenannte Resektionsarthroplastik zur Verfügung. Dabei wird das vom Verschleiß betroffene große Vieleckbein schonend entfernt, verschliessene Gelenkanteile können nicht mehr aufeinander reiben und Schmerzen verursachen. Das entstehende, innere Narbengewebe ersetzt das Gelenk. Nach vollständiger Abheilung kann dieses wieder schmerzfrei bewegt werden.

Lassen Sie sich gerne in einem ausführlichen Beratungsgespräch individuell über die Möglichkeiten der Behandlung informieren.

Nervenkompressionssyndrome

Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom

Bei den Nervenkompressionssyndromen kommt es zur Einengung von sensiblen und motorischen Nerven aus verschiedenen Gründen. Dies führt zum Einschlafen und Kribbeln der Finger bis hin zur Abschwächung der Muskelkraft. Die Kompressionssyndrome können an verschiedenen Stellen der Hand und des Unterarms bis zum Ellenbogengelenk auftreten.

Die beiden häufigsten sind das Karpaltunnelsyndrom und das Sulcus ulnaris Syndrom. Beim Karpaltunnelsyndrom liegt eine Einengung des Mittelnerves (Nervus medianus) in Höhe des Handgelenkes vor. Hier kann ein kleiner operativer Eingriff die Enge beseitigen, so dass das normale Gefühl in den Fingern zurückkehrt. Beim Sulcus ulnaris Syndrom muss die Einengung des Ellennerves (Nervus ulnaris) auf der Innenseite des Ellenbogen ebenfalls über einen kleinen Schnitt beseitigt werden.

Ganglion (Überbein)

Ein Ganglion entsteht als zystenartige Ausbuchtung der Gelenkkapsel oder der Sehnenscheiden. Am häufigsten tritt ein Ganglion beuge- oder streckseitig am Handgelenk, jedoch auch an den Fingern auf. Die Ursachen können Reizzustände, Schwächungen der Gelenkkapsel oder auch Verschleißerscheinungen der Gelenke sein. Treten Schmerzen oder Einschränkungen in der Bewegungsfähigkeit auf, können die Ganglien durch kleine handchirurgische Eingriffe entfernt werden.

Tendovaginits stenosans

Schnellender Finger

Beim Schnellenden Finger kommt es zum Einklemmen der Fingerbeugesehnen in den Ringbändern der Fingergrundgelenke. Dabei tritt ein schmerzhaftes Schnappen bei der Beugung bzw. der Streckung der Finger auf. Ringbänder sind die straffe Bandführung der Beugesehnen am Knochen. Das Grundgelenkringband kann über einen winzigen Schnitt eröffnet werden, sodass die Beugesehnen im Anschluss wieder frei gleiten können. Funktionelle Beeinträchtigungen entstehen dadurch nicht, das Ringband verheilt wieder in weitere Stellung.

Dupuytren`sche Kontraktur

Die Dupuytren´sche Kontraktur ist eine gutartige Verdickung und Verkürzung der Faserschicht der Handinnenfläche. Knotige Verdickungen können beim Zupacken schmerzhaft sein, zusätzlich kann es zur Verkürzung kommen, sodass sich ein Strang unter der Haut bildet und dieser die Streckfähigkeit der Finger behindert. Bei leichter Ausprägung der Dupuytren´schen Kontraktur kann eine operative Behandlung mit Durchtrennung des Stranges durch die Haut erfolgen, bei ausgeprägteren Befunden muss hingegen das verdickte Fasergewebe über einen Hautschnitt entfernt werden. Nach der Operation sollte eine physiotherapeutische Beübung erfolgen, sodass der wiedererlangte Bewegungsumfang erhalten bleibt.

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Das Internet ist prall gefüllt mit nützlichen Informationen zu den Themen „Handchirurgie“. Somit dient es durchaus als erste Anlaufstelle, wenn Sie sich zu diesen Themen informieren möchten. Ziehen Sie einen Eingriff jedoch ernsthaft in Erwägung, sollten Sie sich in kompetente Hände begeben.

Bedenken Sie, dass es sich bei einer solchen Operation um eine ärztliche Maßnahme handelt, die sowohl Ihre Gesundheit als auch die Ästhetik fördern soll. Hierbei darf nichts dem Zufall überlassen werden.

Der Behandler sollte über jahrelange Erfahrungen verfügen, um das für Sie perfekte Ergebnis zu erzielen. Hr. Wüst gilt als Experte auf seinem Gebiet und berät Sie gern. Vereinbaren Sie gleich heute einen Termin in unserer Klinik.

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Ihr Praxisteam und Ihre Plastischen Chirurgen aus der Klinik LINKS VOM RHEIN